Die Rubrik Kinder

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Wenn ein Kind zur Welt kommt – wird nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mama und ein Papa. Genauso neu und fremd kann sich diese neue Rolle anfühlen. So wie das Baby sich wieder zurück in den warmen, sicheren Bauch der Mama zurücksehnt, so sehnen sich die frischgebackene Mama oder der frischgebackene Papa bei allem Glück und aller Freude über die Geburt des Kindes vielleicht manchmal auch nach einer Zeit zurück, in der alles so vertraut, so bekannt war. Unsicherheit, der Wunsch alles richtig zu machen. Begleitet viele Eltern und wir lernen damit umzugehen. Es zu akzeptieren. Denn wir werden ganz sicher nicht alles richtig machen. 

Wenn ein Kind in unser Leben tritt, werden wir mit vielen Fragen konfrontiert. Wie soll mein Kind aufwachsen? Wie will ich sein als Mama oder Papa? Was wünsche ich mir für mein Kind? Wie soll unser Zu Hause sein? Mit welchem Gefühl soll es sich später an seine Kindheit erinnern?

Tritt ein Kind in unser Leben, werden wir aber automatisch auch mit vielen Erinnerungen aus unserer eigenen Kindheit konfrontiert. Guten und weniger Guten. Ein Kind beim Aufwachsen zu begleiten gleicht an manchen Tagen einer emotionalen Achterbahnfahrt. Dazu brauchen wir Kraft. Energie. Dazu müssen wir wissen, wie wir auftanken. Dazu müssen wir unsere Grenzen kennen. Dazu müssen wir vertraut sein mit unseren Emotionen und reflektiert mit ihnen umgehen. Lernen. Nichts stößt uns so schonungslos auf uns selbst wie unsere Kinder. Daran können wir scheitern. Oder wachsen. 

In dieser Rubrik wird es zwar hauptsächlich um Kinder gehen – aber sie lässt sich nicht abgrenzen von den anderen Rubriken.

In der Meditation lernen wir uns auf uns selbst zu konzentrieren, uns Zeit für uns zu nehmen und ins Gespräch mit uns zu gehen. Und auch in den anderen Rubriken werden Fragen rund ums Leben gestellt, die sich im Zusammenleben mit Kindern sehr viel deutlicher und klarer stellen – und beantwortet werden wollen.