Meditieren lernen?

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Wie kann ich Menschen Meditation näherbringen?

Ich kann mir Konzepte überlegen, logisch aufgebaut strukturierte Übungen, Themen, Ansätze, Methoden erklären. Aber ist es das? Erfassen wir auf diesem Weg Meditation? Machen wir es dadurch nicht komplizierter als es ist? Weil wir wieder etwas aus unserem logischen Verstand heraus erfassen und begreifen wollen?

Auch nach hundert gelesenen Büchern zum Thema hat der fleißige Leser womöglich noch nie in seinem Leben wirklich meditiert. Er weiß womöglich viel darüber, hat aber dennoch keine Ahnung.

Ist es gerade das, die Einfachheit die es uns so schwer macht? Zurückzukehren zur Stille? Zurückzukehren zu uns? Alle Ablenkungen zu beenden und heimzukehren zu unserer Natur des Geistes? Unsere Seele, unsere ureigene Natur, wie immer man es bezeichnen möchte, die schon immer da war. Schon immer vollkommen war. Schon immer alle Antworten auf unsere Fragen wusste. Die schon immer die Richtung kannte. Und die wir, stets bemüht nicht hinzuhören, nicht zu vertrauen, mit einer dicken Schicht bedeckt haben.

Wir sind so gut im Ablenken und so schlecht im Hinhören. Aber wir können beginnen. Sofort loslegen. Und ihr endlich wieder zuhören. Uns öffnen. Zeit mit uns selbst verbringen. Um Meditation zu begreifen, sollten wir es greifbar machen. Sollten wir dieses Wort mit Erfahrung füllen. Deshalb wird uns kein Buch, keine Studie über die positiven Auswirkungen von Meditation dazu bringen zu meditieren. Sehr wohl aber die eigene Erfahrung. Zu wissen wie es sich anfühlt, zu wissen was es bedeutet. Zu erfahren, wer wir sind.

Dafür ist kein Text nötig. Nicht mal eine spezielle Methode.

Präsent zu sein, in reinem Gewahrsein zu ruhen. Das ist eigentlich alles. Nichts weiter wird gebraucht. Kein spezieller Raum, keine Musik, keine Anleitung. Nichts.

 

Da ich aber weiß, dass das vielen doch schwer fällt. Vor allem schwer fällt “dran zu bleiben“, werde ich hier Meditationen einstellen. Wer es mag, kann es nutzen.